«Das Nano-Argovia-Programm ist für uns als KMU eine hervorragende Gelegenheit von der Expertise der Projektpartner zu profitieren.»

Philipp Gruner, CEO von Medicoat AG (Mägenwil) und Projektpartner in mehreren Nano-Argovia-Projekten

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Nanopartikel mit einer Virusprägung (Foto: P. Shaghaldian, FHNW)

Das Programm Nano-Argovia zur Förderung der Innovation und des Aufbaus von Kompetenzen in Nanotechnologien in Firmen der Nordschweiz wird vom Kanton Aargau finanziert. Es schlägt eine Brücke zwischen der grundlagenwissenschaftlichen Forschung am SNI und den Anwendungen in der Industrie. Über bestehende Kontakte der Wissenschaftler im SNI-Netzwerk, direkte Anfragen aus Firmen und über das Hightech Zentrum Aargau in Brugg, in Brugg, dem Kernstück des Hightech-Programms des Kantons Aargau, wird die Zusammenarbeit mit Firmen im Kanton Aargau gefördert. Nanotechnologien haben in Industrie und Forschung eine hohe Relevanz im stark industriell geprägten Wirtschaftsstandort Aargau.

Bei jedem Argovia-Projekt arbeiten mindestens zwei akademische Partner aus dem SNI-Netzwerk mit einem Industrieunternehmen aus der Nordwestschweiz zusammen. Mindestens die Hälfte aller Firmen stammt dabei aus dem Kanton Aargau. Die anderen Unternehmen kommen aus den beiden Basler Halbkantonen Basel-Stadt und Baselland.

Im Team untersuchen die Partner zunächst für ein Jahr die Machbarkeit verschiedener nanotechnologischer Ansätze, die ihren Ursprung meist in der Forschung am SNI haben. Bei vielversprechenden Ergebnissen ist eine Verlängerung des Projekts möglich.

Industrieunternehmen, die an abgeschlossenen Argovia-Projekten beteiligt waren, zeigen eine hohe Zufriedenheit mit den erzielten Ergebnissen. Regelmässig entstehen diverse Nachfolgeprojekte aus den Zusammenarbeiten mit dem SNI-Netzwerk und bisher befragte Firmen würden sich wieder an Argovia-Projekten beteiligen. 

Flyer Nano-Argovia-Programm

Beispielhafte Nano-Argovia-Erfolgsgeschichten, die in Jahresberichten veröffentlicht wurden, finden Sie hier.