Europäische Fördermittel für drei Forscher der Universität Basel

Universität Basel, 07.12.2015

Drei Wissenschaftler der Universität Basel haben sich erfolgreich um einen Starting Grant des Europäischen Forschungsrats (ERC) beworben: Der Biomediziner Dr. Nicola Aceto, der Mathematiker Prof. Gianluca Crippa und der Physiker Prof. Philipp Treutlein erhalten in den kommenden fünf Jahren Fördermittel von bis zu 1,7 Millionen Euro. Zudem entschädigt der Schweizerische Nationalfonds die Neurophysiologin Prof. Tania Rinaldi Barkat für einen ERC Starting Grant, den sie wegen des zeitweiligen Drittlandstatus der Schweiz nicht an die Universität Basel transferieren konnte.

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Elektronen finden immer einen (Quanten-) Weg

Universität Basel, 17.11.2015

Wissenschaftler des Swiss Nanoscience Institute und des Departements Physik der Universität Basel haben erstmals nachgewiesen, wie Elektronen von einem Supraleiter durch einen Quantenpunkt in ein normalleitendes Metall transportiert werden. Dieser Transportprozess durch einen Quantenpunkt wurde bereits in den Neunzigerjahren theoretisch berechnet, doch erst jetzt ist es den Wissenschaftlern der Universität Basel gelungen, die Theorie mit Messungen zu belegen. Das berichten sie in der Fachzeitschrift «Physical Review Letters».

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Mit Diamant und Dampfzelle zur Abbildung von Mikrowellenfeldern

Universität Basel, 10.11.2015

Die Abbildung von Mikrowellenfeldern gewinnt zunehmend an Bedeutung, da Mikrowellen für die moderne Kommunikationstechnologie unerlässlich sind und in der medizinischen Diagnostik eingesetzt werden können. Forscher vom Swiss Nanoscience Institute und vom Departement Physik der Universität Basel haben nun unabhängig voneinander zwei neue Methoden entwickelt, um Mikrowellenfelder abzubilden. Beide Verfahren machen sich die Änderung von Spinzuständen zunutze, die durch Mikrowellenfelder ausgelöst werden, wie die Forscher in der Fachzeitschrift «New Journal of Physics» berichten.

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AlumniNANO gegründet

Universität Basel, 31.10.2015

Tobias Appenzeller über seine Motivation, Alumni der Nanowissenschaften zu vereinen

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Wichtiger Proteinkomplex für Immunreaktion in 3D sichtbar gemacht

Universität Basel, 14.10.2015

Unser angeborenes Immunsystem beseitigt innerhalb kürzester Zeit eindringende Krankheitserreger. Sobald ein Erreger im Körper entdeckt wird, setzt ein Proteinkomplex, das Inflammasom, die Abwehrreaktion in den Immunzellen in Gang. Durch die Kombination zweier hochauflösender Methoden konnten Forscher vom Biozentrum der Universität Basel nun die atomare Struktur eines wichtigen Teils des Inflammasoms entschlüsseln, wie sie in der Zeitschrift «PNAS» berichten.

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Steuerbare Proteinschleusen machen künstliche Nanobläschen bei Bedarf durchlässig

Universität Basel, 09.10.2015

Forschern der Universität Basel ist es gelungen, Proteinschleusen für künstliche Nanobläschen zu konstruieren, die nur unter bestimmten Bedingungen durchlässig werden – sie öffnen sich bei einem sauren pH-Wert. Dadurch wird eine Reaktionskette in Gang gesetzt und Wirkstoffe können am gewünschten Ort freigesetzt werden. Dies zeigt eine Studie im Journal «Nano Letters».

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i-net, 07.10.2015. Christian Bosshard wird Leiter des Technologiefelds Nano bei i-net

, 07.10.2015

i-net, 07.10.2015. Christian Bosshard wird Leiter des Technologiefelds Nano bei i-net Nanotechnologie ermöglicht neue Anwendungen in allen Industriebereichen, zum Beispiel der Sensorik und der Medizinaltechnik, besonders aber im Zusammenspiel zwischen Materialwissenschaften und Mikrotechnologie. Mit Christian Bosshard, dem Direktor des CSEM in Muttenz, konnte i-net innovation networks switzerland, die gemeinsame Innovationsförderung der Nordwestschweizer Kantone, einen ausgewiesenen Experten als strategischen Leiter für das Technologiefeld Nano gewinnen. Er wird i-net strategisch unterstützen und sein Kontaktnetz und Wissen zur Verfügung stellen.

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Basler Forscher entwickeln ideale Einzelphotonenquelle

Universität Basel, 08.09.2015

Physiker der Universität Basel haben mithilfe eines Halbleiter-Quantenpunktes eine neuartige Lichtquelle entwickelt, die einzelne Photonen aussendet. Erstmals ist es den Forschern gelungen, einen Strom identischer Photonen zu erzeugen. Dies berichten sie zusammen mit Kollegen der Universität Bochum in der Fachzeitschrift «Nature Communications».

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Molekulare Leibwächter für unreife Membranproteine

Universität Basel, 07.09.2015

Viele Proteine sind während ihrer Entstehung in der Zelle auf die Hilfe molekularer Beschützer, sogenannter Chaperone, angewiesen. Diese wachen darüber, dass sich die Proteine in ihre richtige Struktur falten. Welche Rolle Chaperone bei der Faltung von Membranproteinen spielen können, war lange Zeit ungeklärt. Forschende vom Biozentrum der Universität Basel und der ETH Zürich konnten nun zeigen, wie Chaperone ein unreifes bakterielles Membranprotein stabilisieren, in die richtige Faltungsrichtung lenken und so vor Fehlfaltung schützen. Die Studie erschien kürzlich in «Nature Structural & Molecular Biology».

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Verbesserte Stabilität von Elektronenspins in Qubits

Universität Basel, 07.09.2015

Das Rechnen mit Elektronenspins im Quantencomputer setzt voraus, dass die Spinzustände ausreichend lange andauern. Physiker der Universität Basel und des Swiss Nanoscience Institute konnten nun zeigen, dass ein Austausch von Elektronen in Quantenpunkten die Stabilität dieser Information grundlegend beschränkt. Die Kontrolle dieses Austauschprozesses ebnet den Weg, um bei der Kohärenz der fragilen Quantenzustände weitere Fortschritte zu erzielen. Dies berichten die Basler Forscher in der Fachzeitschrift «Physical Review Letters».

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Physik-Nachwuchspreis für Peter Rickhaus

Universität Basel, 02.09.2015

Der Nachwuchsforscher Peter Rickhaus vom Departement Physik und dem Swiss Nanoscience Institute (SNI) der Universität Basel hat den Preis für Metrologie der Schweizerischen Physikalischen Gesellschaft (SPG) gewonnen. Er erhält die vom Eidgenössischen Institut für Metrologie (Metas) gestiftete Auszeichnung für seine Arbeiten zum Elektronentransport in Graphen.

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Erfolgreiche Bor-Dotierung von Graphen-Nanoband

Universität Basel, 27.08.2015

Physikern der Universität Basel ist es gelungen, mit Bor-Atomen dotierte Graphen-Nanobänder herzustellen und ihre elektronischen und chemischen Eigenschaften zu beschreiben. Das modifizierte Material könnte potenziell als Sensor für umweltschädliche Stickstoffoxide eingesetzt werden, berichten die Wissenschaftler in der neusten Ausgabe von Nature Communications.

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Quantenzustände in einem Nanoobjekt lassen sich durch mechanisches System manipulieren

Universität Basel, 03.08.2015

Wissenschaftler des Swiss Nanoscience Institute der Universität Basel haben mithilfe von Federbalken aus einkristallinen Diamanten ein neuartiges Bauteil entwickelt, bei dem ein Quantensystem in ein mechanisches schwingendes System integriert ist. Erstmals konnten die Forschenden zeigen, dass sich mit diesem mechanischen System ein im Federbalken eingebetteter Elektronenspin kohärent manipulieren lässt – und zwar ohne externe Antennen oder komplexe mikroelektronische Strukturen. Die Ergebnisse dieser experimentellen Studie werden in «Nature Physics» veröffentlicht.

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Wie sich natürliche Kanalproteine in künstlichen Membranen bewegen

Universität Basel, 03.06.2015

In künstlichen Membranen werden jeweils natürliche Kanalproteine eingebaut, um den Transport von Ionen und Molekülen sicherzustellen. Forschende der Universität Basel haben nun erstmals die Bewegung dieser Kanalproteine gemessen: Sie bewegen sich höchstens zehnmal langsamer als in ihrer natürlichen Umgebung, der Zellmembran. Die Erkenntnisse helfen der Weiterentwicklung von neuen Anwendungen wie Nanoreaktoren und künstlichen Organellen, berichten die Forschenden in der Fachzeitschrift «Nano Letters».

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Basler Physiker entwickeln Methode zur effizienten Signalübertragung aus Nanobauteilen

Universität Basel, 22.05.2015

Physiker haben eine innovative Methode entwickelt, die den effizienten Einsatz von Nanobauteilen in elektronische Schaltkreisen ermöglichen könnte. Sie entwickelten dazu eine Anordnung, bei der ein Nanobauteil mit zwei elektrischen Leitern verbunden ist. Diese bewirken eine hocheffiziente Auskopplung des elektrischen Signals. Die Wissenschaftler vom Departement Physik und dem Swiss Nanoscience Institute der Universität Basel haben ihre Ergebnisse zusammen mit Kollegen der ETH Zürich in der Fachzeitschrift «Nature Communications» publiziert.

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Erstmals theoretisch bewiesen: Kernspin-Messung von biologischen Proben

Universität Basel, 11.05.2015

Physiker der Universität Basel und des Swiss Nanoscience Instituts haben erstmals theoretisch gezeigt, dass sich Kernspins ganzer Moleküle durch den Einsatz magnetischer Teilchen bei Zimmertemperatur messen lassen. Die Forscher beschreiben in «Nature Nanotechnology» eine neuartige experimentelle Anordnung, mit der die winzigen magnetischen – bisher nicht messbaren – Felder der Kernspins von einzelnen Biomolekülen erstmals erfasst werden könnten. Mithilfe dieses Konzepts liesse sich die medizinische Diagnostik wie auch die Analyse biologischer und chemischer Proben entscheidend verbessern.

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Saubere Spiegel für den Fusionsreaktor

Universität Basel, 10.04.2015

Für den Betrieb des geplanten Fusionsreaktor ITER, der zurzeit in Südfrankreich gebaut wird, spielen optische Messsysteme eine zentrale Rolle. Forscher am Departement Physik der Universität Basel haben erfolgreich eine Methode getestet, wie sich Spiegel innerhalb des Reaktors reinigen lassen.

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Quantum-Spin-Off: Schülerwettbewerb am Departement Physik

Universität Basel, 20.03.2015

Sechs Schulklassen aus der Schweiz haben diese Woche am Departement Physik Ideen präsentiert, wie sich aus naturwissenschaftlichen Konzepten konkrete Produkte entwickeln lassen. Der Anlass bildete den Abschluss des EU-Projekts «Quantum-Spin-Off», welches Jugendliche in Kontakt mit der Forschung und dem Unternehmertum im Bereich Nanowissenschaften und -technologie bringen möchte.

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Graphen-Forschung: Elektronen auf definierten Schlangenlinien unterwegs

Universität Basel, 03.03.2015

Physiker der Universität Basel zeigen erstmals, dass sich Elektronen in Graphen auf einer vordefinierten Spur bewegen lassen. Diese Bewegung verläuft vollkommen verlustfrei und könnte eine Grundlage für zahlreiche Anwendungen im Bereich der Elektronik legen. Die Forscher um Prof. Christian Schönenberger vom Swiss Nanoscience Institute und dem Departement Physik der Universität Basel veröffentlichen ihre Ergebnisse mit europäischen Kollegen im renommierten Wissenschaftsjournal «Nature Communications».

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Bakterielle Harpune im Nanomassstab

Universität Basel, 27.02.2015

Einen Mikrometer lang und weniger als dreissig Nanometer breit – ungefähr tausend Mal dünner als ein menschliches Haar –, das ist die Grösse einer bakteriellen «Harpune». Dieses sogenannte Typ-VI-Sekretionssystem von Bakterien ist eine beinah unschlagbare Waffe im Kampf gegen Konkurrenten oder beim Befall von Wirtszellen. In ihrer aktuellen Veröffentlichung in «Cell» gibt das Team von Prof. Marek Basler vom Biozentrum der Universität Basel Aufschluss über die atomare Struktur dieses Sekretionsapparates.

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Basar Molekular: Wenn Forschung unter die Haut geht

Universität Basel, 06.02.2015

Der Nationale Forschungsschwerpunkt Molecular Systems Engineering sucht Lösungen für anstehende globale Herausforderungen. Alt Bundesrat Moritz Leuenberger und Telebasel-Chefredaktorin Karin Müller diskutieren am 12. Februar in der Mitte in Basel mit Wissenschaftlern über moralische und ethische Fragen in der Forschung.

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Nano-Messbecher erlauben Einblick in die Kondensation von Atomen

Universität Basel, 21.01.2015

Die Kondensation von einzelnen Atomen, also ihren Übergang vom gasförmigen in einen andern Zustand, abzubilden – dies ist einem internationalen Physikerteam mit einer neuen Methode gelungen. Unter Leitung des Swiss Nanoscience Institute und des Departements Physik der Universität Basel konnte es erstmals nachverfolgen, wie Xenon-Atome in winzigen Messbechern, sogenannten Quantentöpfen, kondensieren. Damit werden wichtige Rückschlüsse auf die Natur von Bindungen zwischen Atomen möglich, berichten die Forscher in «Nature Communications».

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Saturday Morning Physics über Quantencomputer und Supernova

Universität Basel, 19.01.2015

Die Faszination der modernen Physik erfahren – das bietet die Universität Basel Schülerinnen und Schülern mit den Saturday Morning Physics. Thema der Veranstaltungen an zwei Samstagvormittagen sind die Zukunft des Quantencomputers und Supernova-Explosionen.

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