Nano goes museum – Das SNI engagiert sich im Museum Burghalde in Lenzburg

Seit etwa einem halben Jahr arbeitet das SNI eng mit dem Museum Burghalde in Lenzburg zusammen. Initiiert durch SNI-Geschäftsführerin Claudia Wirth kam es zu Gesprächen zwischen Museumsleitung und SNI-Mitarbeiterinnen. «Schnell wurde klar, dass die Zusammenarbeit eine Win-Win-Situation für beide darstellt», erinnert sich Claudia Wirth. «Das Museum Burghalde verfügt über ein attraktives Angebot für beinahe 200 Schulklassen.» Der neue Museumsleiter Dr. Marc Philip Seidel ergänzt: «Über das SNI erhalten wir nun auch Zugang zur naturwissenschaftlichen Expertise und können das bisherige Angebot in Archäologie und Industriegeschichte wunderbar erweitern.»

So engagierten sich vor allem Dr. Kerstin Beyer-Hans und Dr. Christel Möller in den letzten Monaten bei der Planung der Ausstellung «Eine saubere Sache», in der sich alles um die faszinierende Welt der Seifen dreht. Sie drehten Videos, welche die Funktion und Herstellung von Seife aus chemischer Sicht erklären oder darstellen, wie in der Natur Oberflächen ganz ohne Seife sauber bleiben. Daneben entwickelten sie Anleitungen für kleine Versuche, die im Seifenlabor der Ausstellung jederzeit durchgeführt werden können und lieferten Materialien für die Nano-Themeninsel rund um den Lotuseffekt. Geplant sind zudem Workshops, in denen Seife gegossen und verschiedene Versuche mit Seife durchgeführt werden.

Ursprünglich sollte die Ausstellung im März feierlich eröffnet werden und dann während eines Jahres offen bleiben. Doch wie bei so vielen Aktivitäten ist zurzeit noch nicht klar, wann die Türen des Museums wieder geöffnet werden dürfen. Aber auch in ein paar Wochen wird das Thema Hygiene und Sauberkeit immer noch hochaktuell sein und sich ein Besuch der Ausstellung lohnen!

Weitere Information

Die SNI-Videos finden Sie schon jetzt auf der Experimentierseite unter «Andere spannende Phänomene, die mit Bio, Chemie und Physik zu tun haben».