Neuigkeiten aus dem Netzwerk

Der Bund vergibt zwei Forschungszentren für Antibiotikaresistenz und Quantencomputing an die Universität Basel. (Bild: Universität Basel, Christian Flierl)

Zwei neue Nationale Forschungsschwerpunkte für die Universität Basel
Die Universität Basel erhält den Zuschlag für zwei neue Nationale Forschungsschwerpunkte (NFS) im Bereich der Antibiotikaforschung und der Quantentechnologie. Der Bund unterstützt die beiden Programme mit insgesamt rund 34 Mio. Franken in der ersten Förderphase bis 2024. Die Zahl der NFS mit der Universität Basel als «Leading House» steigt somit auf drei.

Das Departement Physik leitet Nationalen Forschungsschwerpunkt (NFS) zur Entwicklung eines Quantencomputers auf Silikon-Basis.

Medienmitteilung Universität Basel und weitere Information

 

Patrick Maletinsky erhält ERC Consolidator Grant
Drei Forschende der Universität Basel erhalten einen der begehrten ERC Consolidator Grants vom Europäischen Forschungsrat (ERC). Patrick Maletinsky vom Departement Physik, Marek Basler vom Biozentrum und Dennis Gillingham vom Departement Chemie erhalten insgesamt rund 6,7 Millionen Euro über fünf Jahre.
Medienmitteilung Universität Basel

 

 

ARTIDIS wird Teil vom weltweit grössten medizinischen Zentrum und sichert sich 8.8 Millionen Schweizer Franken für die Finanzierung
Wie ARTIDIS bekannt gibt, tritt das Start-up der hoch kompetitiven internationalen Kohorte für Medizinprodukte 2019 des «Texas Medical Center Innovation Institute» bei. Zudem sichert sich das Unternehmen 8.8 Millionen Schweizer Franken für die Fianzierung der nächsten Entwicklungsphase. Das Unternehmen ARTIDIS, ein Spin-off des Biozentrums und des Swiss Nanoscience Institute der Universität Basel, entwickelt ein medizinisches Gerät basierend auf Nanotechnologie für die klinische Anwendung in der Krebsdiagnostik.
Quellen: Medienmitteilung ARTIDIS

 

Basler Start-up Qnami wirbt 2,6 Millionen Franken ein
Qnami entwickelt hochpräzise Quantensensoren, die magnetische Strukturen im Nanobereich untersuchen können. In einer Finanzierungsrunde konnte das Basler Start-up nun 2,6 Millionen Franken Kapital einwerben. Damit will Qnami ein Quantenmikroskop auf den Markt bringen.
Medienmitteilung Qnami 

 

Hohlraum vermittelt starke Wechselwirkung zwischen Licht und Materie
Forschern ist es gelungen, mithilfe eines mikroskopischen Hohlraumes eine effiziente quantenmechanische Licht-Materie-Schnittstelle zu schaffen. Darin wird ein einzelnes Photon bis zu zehn Mal von einem künstlichen Atom ausgesandt und wieder absorbiert. Das eröffnet neue Perspektiven für die Quantentechnologie, berichten Physiker der Universität Basel und der Ruhr-Universität Bochum in der Zeitschrift «Nature».
Originalbeitrag

 

FET-OPEN-Grant für topologische Zustände in Germanium-Nanodrähten
Begrenzte Skalierbarkeit und die grosse Empfindlichkeit von Qubits als Bausteine für den Quantencomputer stehen dem großen Durchbruch des “Supercomputers” noch im Wege. Forscher der Universität Twente haben zusammen mit Kollegen aus Österreich, der Schweiz und den Niederlanden eine vielversprechende Lösung gefunden, um diese Herausforderungen zu bewältigen. Sie erhalten einen finanziellen Beitrag von 3,1 Mio. EUR aus dem EU-Programm für Zukunftstechnologien (FET).
Medienmitteilung

 

Dachverband gibt grünes Licht für das im Aargau geplante nationale Technologietransferzentrum ANAXAM
Das Paul Scherrer Institut (PSI), die Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW), das Swiss Nanoscience Institute (SNI) und der Kanton Aargau planen zusammen mit Industriepartnern ein vom Bund unterstütztes nationales Advanced Manufacturing Technologie Transfer Center (AM-TTC). Der Dachverband AM-TTC Alliance hat das Konzept und die für die Startphase des national ausgerichteten Projekts ANAXAM (Analytics with Neutrons and X-Rays for Advanced Manufacturing) notwendigen finanziellen Unterstützungsmittel bewilligt.
Medienmitteilung Kanton Aargau

Am 1. Dezember hat ANAXAM seinen Betrieb aufgenommen und wurde am 5. Dezember der Öffentlichkeit vorgestellt.
Medienmitteilung Kanton Aargau

 

Wie sich Reibung bei topologischen Isolatoren kontrollieren lässt
Topologische Isolatoren sind neuartige Materialien, die elektrischen Strom an der Oberfläche leiten, sich im Innern aber wie Isolatoren verhalten. Wie sie auf Reibung reagieren, haben Physiker der Universität Basel und der Technischen Universität Istanbul nun erstmals untersucht. Ihr Experiment zeigt, dass die durch Reibung erzeugt Wärme deutlich geringer ausfällt als in herkömmlichen Materialien. Dafür verantwortlich ist ein neuartiger Quantenmechanismus, berichten die Forscher in der Fachzeitschrift «Nature Materials».
Originalbeitrag

 

Ideale Methode zur Längenbestimmung von Graphen-Nanobändern
Forscher aus dem SNI-Netzwerk haben in «ACS Nano» beschrieben, dass die Raman-Spektroskopie eine geeignete Methode ist, um Graphen-Nanobänder zu untersuchen. Strukturelle Eigenschaften, ihre Länge und Interaktionen mit dem Substrat lassen sich mithilfe der Raman-Spektroskopie bestimmen. Im Gegensatz zu der häufig verwendeten Niedrigtemperatur-Rastertunnelmikroskopie, kann die Raman-Spektroskopie auch problemlos angewendet werden, um Instrumente für praktische Anwendungen zu charakterisieren.
Originalbeitrag

 

Maschinelles Lernen im Quantenlab
Der Elektronenspin einzelner Elektronen in Quantenpunkten könnte als kleinste Informationseinheit eines Quantencomputers dienen. Wissenschaftler der Universitäten Oxford, Basel und Lancaster haben nun einen Algorithmus entwickelt, mit dem sich Quantenpunkte automatisch messen und einstellen lassen. Sie veröffentlichen in «npj Quantum Information» wie sie durch maschinelles Lernen diesen enorm zeitaufwendigen Prozess um den Faktor vier beschleunigen können. Mit dieser automatischen Messung und Steuerung der Qubits wird somit ein wichtiger Schritt zur Skalierung zu vielen Qubits gemacht.
Originalbeitrag

 

Auf dem Weg zur molekularen Elektronik – Eine stabile Brücke von Molekülen
Aus einzelnen Molekülen gebaute Elektronik könnte in der Zukunft neue Möglichkeiten bei der Miniaturisierung von Schaltkreisen eröffnen. Empa-Forschenden ist es gemeinsam mit Partnern aus der Schweiz, den Niederlanden, Israel und Grossbritannien gelungen, ein entscheidendes Detail bei der Realisierung solcher Schaltungselemente zu lösen: eine molekulare Brücke für Elektronen, die bei Raumtemperatur sowohl mechanisch als auch elektronisch stabil bleibt. Die Ergebnisse wurden soeben in der Fachzeitschrift «Nature Nanotechnology» veröffentlicht.
Medienmitteilung Empa

 

Alex und Felix gewinnen auch den European Contest for Young Scientists
Die beiden vom SNI und Departement Physik unterstützen Abiturienten Alex Korocencev und Felix Sewing haben mit ihrem selbst entwickelten Magnetschwebezug jetzt auch den European Contest for Young Scientists gewonnen.
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