Editorial

Liebe Kolleginnen und Kollegen

Schon wieder steht das Jahresende vor der Tür – ein guter Zeitpunkt einen Blick auf das zu Ende gehende Jahr zu werfen.

Für das SNI war es im Grossen und Ganzen ein erfreuliches Jahr. Im Nano-Argovia-Programm hatten wir einen grossen Zulauf von neunzehn Neuanträgen und fünf Verlängerungen. Dies macht deutlich, dass unser regionales Programm für angewandte Forschung in Zusammenarbeit mit der Industrie inzwischen bestens etabliert ist und wir in der Lage sind, die allerbesten und vielversprechendsten Projekte auszuwählen. Der SNI-Leitungsausschuss hat nun kürzlich sechs neue Projekte genehmigt, die 2019 starten werden.

In der SNI-Doktorandenschule wurden 2018 acht neue Projekte genehmigt, für die sich eine Vielzahl qualifizierter Kandidatinnen und Kandidaten beworben hat. Acht unserer Doktorandinnen und Doktoranden haben in diesem Jahr ihre Dissertation erfolgreich abgeschlossen, eine Kandidatin hat ihre Verteidigung noch kurz vor den Feiertagen.

Um die Ergebnisse der Nano-Argovia- und PhD School-Projekte zusammenzufassen, sind wir bereits dabei, den Jahresbericht zusammenzustellen. Ich möchte alle Beteiligten bitten, ihre Information zeitgerecht einzureichen. Ein paar Erfolgstories konnten wir im letzten Jahr bereits über Medienmitteilungen, unseren Newsletter, die Webseite oder bei Veranstaltungen wie dem Nano-Tech Apéro streuen. Und auch in dieser letzten Ausgabe des «SNI update» in diesem Jahr gibt es sehr Erfreuliches zu berichten. So ist meine Kollegin aus dem Departement Physik, Professor Jelena Klinovaja, zur Assoziierten Professorin befördert worden. Wir stellen sie in diesem «SNI update» kurz vor. In der Titelgeschichte berichten wir über eine Publikation von Tim Grüne und Kollegen, die aus dem Nano-Argovia-Projekt A3EDPI entstanden ist und die im letzten Monat für sehr positives Medienecho gesorgt hat.

Zum Ende des Jahres haben wir zudem noch die erfreuliche Nachricht erhalten, dass ein R`Equip-Antrag für ein neues Transmissionselektronenmikroskop im Nano Imaging Lab genehmigt wurde. Wir werden also in den kommenden Monaten evaluieren, welche Anforderungen das neue Gerät genau erfüllen muss, um dann im Laufe des nächsten Jahres die Anschaffung zu tätigen.

Nun möchte ich mich abschliessend bei allen ganz herzlich bedanken, die mit ihrer Arbeit, neuen Ideen und Vorschlägen zum Erfolg des SNI beitragen und helfen, unserem Exzellenzzentrum für Nanowissenschaften in der Nordwestschweiz regional, national und international seinen exzellenten Ruf zu verleihen.

Ich wünsche allen schöne, erholsame Festtage und einen guten Start in ein gesundes und erfolgreiches Neues Jahr.

Prof. Dr. Christian Schönenberger

SNI-Direktor