Mit Elektronenstrahlen zur dreidimensionalen Struktur von Nanokristallen

Die Elektronenstrahlbeugung ist bestens eignet, um die dreidimensionale Struktur von Kristallen aufzuklären (Bild: T. Grüne, PSI).

Wissenschaftler vom Paul Scherrer Institut, der ETH Zürich und der Universität Basel haben in einer vom Swiss Nanoscience Institute (SNI) unterstützten Zusammenarbeit mit den Firmen Dectris Ltd. (Baden) und Crystallise! AG (Schlieren) gezeigt, dass sich die Elektronenstrahlbeugung bestens eignet, um die dreidimensionale Struktur von Kristallen aufzuklären.

Die Methode ergänzt die Röntgen-Kristallographie und liefert auch bei Kristallen, die in Pulverform vorliegen und nur eine Grösse zwischen hundert und fünfhundert Nanometern besitzen, zuverlässige Ergebnisse. Die Wissenschaftler veröffentlichten die Ergebnisse der im Rahmen des Nano-Argovia-Programms durchgeführte Studie kürzlich in der Wissenschaftszeitschrift «Angewandte Chemie».

Originalarbeit

Interviews (Science, Nature)