Nanowissenschaften für interessierte Bürger

Bei zwei verschiedenen Anlässen hatten interessierte Bürgerinnen und Bürger Gelegenheit, sich über Nanowissenschaften und die Aktivitäten des SNI zu informieren. Zum einen hatte das SNI auf dem Maimarkt in Lenzburg einen Stand, an dem es allerlei zu entdecken und gewinnen gab. Zum anderen hatte SNI-Outreach-Managerin Dr. Kerstin Beyer-Hans ein Programm für die SamstagsUni der Volkshochschule beider Basel über Nanowissenschaften zusammengestellt, an dem zahlreiche SNI-Mitglieder mitwirkten.

Auf dem Maimarkt in Lenzburg lockte ein Glücksrad und die Chance auf einen Gewinn zahlreiche Marktbesucher an den SNI-Stand. Sie erhielten hier allgemeine Information über Nanowissenschaften, über das Engagement des Kantons Aargau in der Nanotechnologie und über einige SNI-Forschungsaktivitäten. Ein Rätsel, bei dem elektronenmikroskopische Vergrösserungen von Pollen den entsprechenden Pflanzen zugeordnet werden konnten, war für viel Besucherinnen und Besucher jeden Alters eine interessante Herausforderung. Alle, die ein bisschen mehr Zeit mitgebracht hatten, konnten ein kleines Experiment durchführen, bei dem zu sehen war, wie Testsysteme auf Papier funktionieren.

«Es war schön für uns zu erfahren, wie gross das Interesse für die Nanowissenschaften ist und dass wir hier einen kleinen Einblick in die Welt geben können, mit der wir uns tagtäglich beschäftigen. Am Ende eines langen Tages in Lenzburg wussten ein paar Menschen mehr, dass ein Nanometer nur ein Millionstel Millimeter gross ist», kommentierte Christian Schönenberger die Aktivität seines Teams.

Deutlich wissenschaftlicher ging es an vier Samstagen in Sissach zu, als im Rahmen der SamstagsUni der Volkshochschule beider Basel acht Professoren aus dem SNI-Netzwerk über verschiedene Bereiche der Nanowissenschaften referierten. Sie konnten damit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen guten Eindruck darüber vermitteln, was Nano überhaupt bedeutet und was die Nanowissenschaften in Bereichen wie Medizin, Biologie, Chemie, Materialwissenschaften und Informationstechnologie für Neuerungen bringen werden und wie in der Schweiz mit der Regulierung der neuen Technologien umgegangen wird, um mögliche Risiken abzuwenden.