Uni News und Medienmitteilungen aus dem SNI-Netzwerk

Universität Basel. 12. Juli 2018. Erstmals Moleküle in Halbleiterstrukturen elektrisch kontaktiert
Elektrische Schaltkreise werden immer weiter verkleinert und um bestimmte Funktionen erweitert. Eine neue Methode erlaubt es nun, einfache Moleküle auf einem konventionellen Silizium-Chip in elektrischen Kontakt zu bringen. Das Verfahren verspricht Fortschritte in Sensortechnik und Medizin, wie Chemiker der Universität Basel und Forscher von IBM Research – Zurich in Rüschlikon in der Fachzeitschrift «Nature» berichten.

Universität Basel, 6. Juli 2018. Wie entsteht Parkinson? Studie weckt Zweifel an bisheriger Theorie zu Parkinson
Die Parkinson-Krankheit wurde vor 200 Jahren das erste Mal von einem britischen Arzt beschrieben. Die genauen Ursachen dieser neurodegenerativen Erkrankung sind bis heute nicht geklärt. Ein Forscherteam unter der Leitung von Prof. Henning Stahlberg vom Biozentrum der Universität Basel stellt in einer aktuellen Studie, publiziert in eLife, eine bisher gängige Vorstellung in Frage.

Swiss Nanoscience Institute, 27. Juni 2018. Der Motor für molekulare Fabriken läuft
Ein interdisziplinäres Team der Universität Basel, der Universität Bern und der ETH Zürich hat erstmals die Protonenpumpe Proteorhodopsin in winzige Vesikel eingebaut, die von einer künstlichen Polymermembran umgeben sind. Die Wissenschaftler haben damit einen effizienten Antrieb für eine künstliche molekulare Fabrik geschaffen. Sie haben ihre Experimente zum ersten Mal durch eine statistische Versuchsplanung unterstützt und durch die quantitative Erfassung eine exzellente Grundlage für die weitere Optimierung und den Ausbau des Konzepts geschaffen, wie sie in der Fachzeitschrift «Nature Communications Chemistry» berichten.

Universität Basel, 25. Juni 2018. Lehrer-Events: Zurück in den Hörsaal
Stillsitzen, zuhören, Notizen schreiben – eigentlich nichts Ungewöhnliches an einer Universität, für die regionalen Gymnasiallehrerinnen und -lehrer allerdings schon. Einmal jährlich schlüpfen sie an der Universität Basel wieder in die Rolle der Studierenden und frischen ihr wissenschaftliches Know-how auf. Universität Basel, 15. Juni 2018. Basler Startup Qnami gewinnt Venture Kick Finale Ein junges Startup der Universität Basel, Qnami, ist Gewinner des mit 130’000 Franken dotierten Preises der Förderinitiative Venture Kick. Qnami entwickelt präzise und hochsensible Quantensensoren, die Bilder mit einer Auflösung von wenigen Nanometern liefern.

Universität Basel, 15. Juni 2018. Basler Startup Qnami gewinnt Venture Kick Finale
Ein junges Startup der Universität Basel, Qnami, ist Gewinner des mit 130’000 Franken dotierten Preises der Förderinitiative Venture Kick. Qnami entwickelt präzise und hochsensible Quantensensoren, die Bilder mit einer Auflösung von wenigen Nanometern liefern.

Universität Basel, 14. Juni 2018. Rätsel um Fettsäurestoffwechsel gelöst: Form eines Enzyms steuert seine Aktivität
Fette sind für unseren Körper lebensnotwendig. Kernbestandteile aller Fette sind die Fettsäuren. Ihre Herstellung wird von dem Enzym ACC in die Wege geleitet. Forscher vom Biozentrum der Universität Basel haben nun erstmals zeigen können, wie sich das Enzym ACC zu verschiedenen Fasern zusammenlagert. Die Art der Faser, so die Forscher in «Nature», steuere die Enzymaktivität und damit die Fettsäureproduktion.

Swiss Nanoscience Institute, 13. Juni 2018. Grenzenlose Forschung für nachhaltigen Pflanzenschutz im Weinbau
Das Nano Imaging Lab des Swiss Nanoscience Institute an der Universität Basel war am Montag, dem 11. Juni 2018 Gastgeber eines Treffens von Projektpartnern des Interreg-Projektes Vitifutur. Im Projekt Vitifutur haben sich führende Forschungsinstitutionen der Schweiz, Deutschlands und Frankreichs zusammengeschlossen, um gemeinsam innovative Möglichkeiten für nachhaltigen Pflanzen-schutz im Weinbau in der Region Oberrhein zu untersuchen.

Universität Basel, 29. Mai 2018. Wasser ist nicht gleich Wasser
Wassermoleküle kommen in zwei verschiedenen Formen mit fast identischen physikalischen Eigenschaften vor. Erstmals ist es nun gelungen, die beiden Formen zu trennen und dabei zu zeigen, dass sie unterschiedliche chemische Reaktivitäten aufweisen können. Das berichten Forschende der Universität Basel mit Kollegen in Hamburg in der Fachzeitschrift Nature Communications.

Paul Scherrer Institut, 28. Mai 2018. Injektionsnadeln mit Neutronen durchleuchtet
Forschende des Paul Scherrer Instituts (PSI), der Universität Basel und des Unternehmens F. Hoffmann-La Roche haben herausgefunden, warum es entscheidend ist, dass mit einem Wirkstoff bereits vorgefüllte medizinische Spritzen kühl gelagert werden. Dank der besonderen, am PSI etablierten Bildgebung mit Neutronen zeigte sich: Der flüssige Wirkstoff kann schon vor der Verabreichung unbeabsichtigt aus dem Spritzenzylinder in die Metallkanüle gelangen, wenn die vorgefüllte Fertigspritze bei ungünstig hohen Temperaturen gelagert wird. Die Untersuchungsergebnisse wurden nun im Fachblatt European Journal of Pharmaceutics and Biopharmaceutics veröffentlicht.

Swiss Nanoscience Institute, 10. Mai 2018. Nanowissenschaftler beim Maimarkt in Lenzburg
Von Wissenschaftlern wird immer wieder verlangt, ihren Elfenbeinturm zu verlassen und persönlich mit der Öffentlichkeit zu kommunizieren. Genau das hat Professor Christian Schönenberger, Direktor des Swiss Nanoscience Institute an der Universität Basel, mit seinem Team vergangenen Mittwoch am Maimarkt in Lenzburg getan. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Swiss Nanoscience Institute, das vom Kanton Aargau und der Universität Basel unterstützt wird, verbrachten den Tag an einem Marktstand in der Torgasse. Sie informierten mit einigen Aktivitäten Besucherinnen und Besucher über ihre Forschung rund um die Nanowissenschaften.

Universität Basel. 27. April 2018. Einstein-Podolsky-Rosen-Paradoxon erstmals in Vielteilchensystem beobachtet
Physiker der Universität Basel haben das quantenmechanische Einstein-Podolsky-Rosen-Paradoxon erstmals in einem System aus mehreren hundert miteinander wechselwirkenden Atomen beob-achtet. Das Phänomen geht auf ein berühmtes Gedankenexperiment aus dem Jahr 1935 zurück. Es erlaubt, präzise Vorhersagen für Messungen zu machen und könnte in neuartigen Sensoren und Abbildungsverfahren für elektromagnetische Felder Verwendung finden. Das berichten die Forscher in der Fachzeitschrift «Science».

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