Vielfältiger User Event des Nano Imaging Labs

Am 28. Juni hatte das Nano Imaging Lab (NI Lab) des SNI erstmals aktuelle Kunden und interessierte Kolleginnen und Kollegen zu einer Informationsveranstaltung eingeladen. Etwa 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren der Einladung gefolgt, um sich einen Einblick in die Arbeit des NI Lab Team zu verschaffen, dass seit 2016 zum Swiss Nanoscience Institute gehört.

Anhand der fünf wissenschaftlichen Vorträge wurde jedem der Anwesenden klar, wie vielfältig und wertvoll die Serviceleistungen des NI Labs sind und welch wichtigen Beitrag die Bilder und Analysen des fünfköpfigen Teams für verschiedene Projekte liefern. So unterstützt das NI Lab beispielsweise die Arbeiten von Dr. Laurent Marot vom Departement Physik der Universität Basel an den Spiegeln des geplanten Fusionsreaktors ITER. Auch die Firma Würth Elektronik nimmt seit etwa zehn Jahren den hervorragenden Service des NI Labs in Anspruch, um gedruckte Leiterplatten zu untersuchen. Dr. Lothar Weitzel von Würth Elektronik lobte dabei die exzellente Ausstattung und Kooperation, die es ermöglicht, Analysen zusammen mit dem NI Lab-Team auszuführen. Dass das NI Lab auch bestens ausgestattet ist, um biologische Proben zu untersuchen, zeigte Dr. Hanns-Heinz Kassemeyer vom Staatlichen Weinbauinstitut in Freiburg anhand beeindruckender Bilder von Mehltau, der Weinpflanzen infiziert. Dr. Juanita Rausch von Particle Vision GmbH in Fribourg erläuterte, wie anhand spektroskopischer Analysen des NI Labs kleinste Teilchen in Luftproben qualitativ und quantitativ bestimmt werden können, bevor als letzter Sprecher Timothy Camenzind vom Departement Physik erklärte, wie das Magnetkraftmikroskop zur Analyse von Nanomagneten eingesetzt werden kann.

Das NI Lab steht Kunden aus Forschungseinrichtungen und der Industrie innerhalb und ausserhalb des SNI Netzwerks für elektronenmikroskopische und rastersondenmikroskopische Aufnahmen und Analysen zur Verfügung. Es verfügt über eine vielfältige, exzellente Ausstattung und ist bemüht, diese immer weiter zu verbessern und auszubauen, wie Dr. Markus Dürrenberger, Leiter des NI Labs, ausführte. Bei grösseren Anschaffungen wie einem neuen Transmissionselektronenmikroskop müssten sich jedoch vor allem Arbeitsgruppen der Universität gemeinsam einsetzen und konkrete Wünsche formulieren.

Wenn Sie mehr über das NI Lab und sein Angebot wissen möchten, besuchen Sie doch die Webseite  oder wenden sich bei Fragen direkt an Dr. Markus Dürrenberger.