Mammutprogramm an der tunBasel

Etwa 14.000 Besucherinnen und Besucher kamen im Mai zur tunBasel, einer 10-tägigen Erlebnismesse im Rahmen der Mustermesse Basel. Auch das SNI war dem Aufruf gefolgt, ein attraktives Programm für Kinder und Jugendliche anzubieten, bei dem Tüfteln, Experimentieren und Erleben im Vordergrund stand. Dr. Kerstin Beyer-Hans vom SNI hatte zusammen mit Dr. Giovanni Nisato und Giorgio Quaranta vom CSEM Muttenz ein spannendes Programm rund um das Thema Licht zusammengestellt und dabei den zahlreichen Besuchern einen ganz neuen Blick auf das Thema vermittelt:

Sonnenlicht und künstliche Lichtquellen lassen nicht nur dunkle Räume hell werden – das weisse Licht lässt sich auch in seine Spektralfarben zerlegen und macht die Welt dadurch deutlich bunter. Das engagierte SNI-CSEM-Team demonstrierte dies mithilfe eines Spektrometers, das die kleinen und grossen Besucher in kurzer Zeit selbst basteln konnten. Viele staunende, überraschte Blicke ernteten Kerstin, Giorgio und ihre zahlreichen Helferinnen und Helfer auch, als sie Schokolade in Regenbogenfarben glänzen liessen. Mithilfe einer Nanostruktur, die in leicht angeschmolzener Schokolade eingeprägt wurde, wurden nämlich Effekte erzielt, wie sie auch in der Natur an Schmetterlingsflügeln zu beobachten sind. Ebenso faszinierend waren auch die Versuche, die jeder mithilfe von Polarisationsfolien machen konnte. Die zahlreichen Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen lernten so, wie sich Bienen und Ameisen auch ohne Sonnenlicht orientieren und dass bereits die Wikinger die Polarisation des Lichts zur Orientierung und zum Navigieren nutzen konnten. Ein weiteres Highlight am gemeinsamen SNI-CSEM-Stand war das Laserspiel, bei dem ein Laser mithilfe verschiedener Spiegel auf ein bestimmtes Ziel gelenkt werden muss. Die Nutzung von Laserlicht zur Übermittlung von Information wurde ebenfalls mithilfe eines eindrücklichen Experiments dargestellt.

Dieses Jahr lief die tunBasel über einen Zeitraum von 10 Tagen jeweils 9 Stunden lang. Die Universität Basel wurde in den ersten fünf Tagen durch das Departement Physik vertreten, bevor in der zweiten Hälfte das SNI zusammen mit dem CSEM den Stand übernahm. Für die Organisatorin Kerstin Beyer-Hans und ihre Helferinnen und Helfer bedeutete dies ein paar lange Tage, in denen sie fast ohne Pause erklärten, beim Basteln halfen und Fragen beantworteten. Ohne die grossartige Unterstützung der Studierenden und Doktorierenden wäre es nicht möglich an einer Veranstaltung wie der tunBasel mitzuwirken. Herzlichen Dank!