Medienmitteilungen und Uni News von und über SNI-Mitglieder

Universität Basel, 14. Juli 2017. Kopplung von Nanotrompete mit Quantenpunkt erlaubt exakte Positionsbestimmung
Wissenschaftlern aus dem Netzwerk des Swiss Nanoscience Institutes und des Departement Physik der Universität Basel ist es gelungen, einen winzig kleinen Quantenpunkt mit einem tausendfach grösseren trompetenförmigen Nanodraht zu koppeln. Über die Wellenlänge des Lichts, das vom Quantenpunkt ausgesendet wird, lässt sich die Bewegung des Nanodrahtes mit einer Empfindlichkeit von 100 Femtometern detektieren. Umgekehrt kann durch Anregung des Quantenpunktes mit einem Laser die Schwingung des Nanodrahtes beeinflusst werden. «Nature Communications» hat die Ergebnisse veröffentlicht.

Universität Basel, 13. Juni 2017. Aktive Implantate: Wie sich Goldatome auf Gummi kleben lassen
Biegsame Elektronikteile könnten den Einsatz von medizinischen Implantaten stark verbessern. Doch elektrisch leitende Goldatome haften etwa auf Silikon in der Regel sehr schlecht. Forschende der Universität Basel können nun kurze Silikonketten so verändern, dass diese die Goldatome fest an sich binden. Die Resultate wurden im Fachblatt «Advanced Electronic Materials» veröffentlicht.

Universität Basel, 31. Mai 2017. Grosszügige Unterstützung für neues Exzellenz-Zentrum in der Quantenphysik
Die Georg H. Endress Stiftung unterstützt das Projekt «Quantum Science and Quantum Computing» der Universität Basel und der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg mit bis zu zehn Millionen Franken über zehn Jahre. Das neue Exzellenz-Zentrum unter dem Dach von Eucor – The European Campus stärkt die Vorreiterrolle der beiden Universitäten im Bereich der Quantenphysik.

Universität Basel, 30. Mai 2017. Neue Methode zur Charakterisierung von Graphen
Wissenschaftler haben eine neue Methode entwickelt, um die Eigenschaften von Graphen ohne das Anlegen störender elektrischer Kontakte zu charakterisieren. Damit lassen sich gleichzeitig der Widerstand und die Quantenkapazität von Graphen sowie von anderen zweidimensionalen Materialien untersuchen. Dies berichten Forscher vom Swiss Nanoscience Institute und Departement Physik der Universität Basel im Wissenschaftsjournal «Physical Review Applied».

Universität Basel, 22. Mai 2017. Hauchdünne magnetische Materialien für zukünftige Quantentechnologien entwickelt
Zweidimensionale magnetische Strukturen gelten als vielversprechendes Material für neuartige Datenspeicher, da sich die magnetischen Eigenschaften einzelner Moleküle untersuchen und verändern lassen. Forscher haben nun erstmals einen hauchdünnen Ferrimagneten hergestellt, bei dem sich Moleküle mit verschiedenen magnetischen Zentren auf einer Goldfläche selbst zu einem Schachbrettmuster anordnen. Dies berichten Wissenschaftler des Swiss Nanoscience Institutes der Universität Basel und des Paul Scherrer Instituts in der Wissenschaftszeitschrift «Nature Communications».

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