Basel wird für zwei Tage zum internationalen Nano-Zentrum

Im Basler Kongresszentrum kommen in den nächsten zwei Tagen mehr als 600 Forschende der Nanowissenschaften aus der ganzen Welt zusammen. An der Swiss NanoConvention (SNC) 2016 werden am 30. Juni und 1. Juli die neusten Erkenntnisse der Forschung ausgetauscht, neue Ansätze entwickelt und Kontakte geknüpft – nicht zuletzt zur Industrie.

An der sechsten SNC treffen sich nicht nur international anerkannte Nano-Fachleute, sondern auch Forschende aus unterschiedlichen Disziplinen mit Vertretern aus Industrie, Wirtschaft, Administration und Politik. Präsentiert werden in den Keynote-Vorträgen Ansätze für einen Quantencomputer, die Untersuchung natürlicher Maschinen in Körperzellen und neue Methoden, um Erbgut schnell zu analysieren. Die Nutzung von Solarenergie ist ebenso Thema wie Antihaft-Beschichtungen von Oberflächen oder das erstaunliche Verhalten von Licht, das durch Nanolöcher fällt.

Grundlagenforschung und Anwendungen

In den acht Sessions werden weitere wissenschaftliche Bereiche wie «30 Jahre Rasterkraftmikroskopie», «Nano für Energie», «Materialien und Herstellungsprozesse», «Quantentechnologie» und «Sensorik» behandelt. Für die grundlagenwissenschaftlichen und anwendungsorientierten Vorträge eingeladen wurden renommierte Forschende der Nanowissenschaften von internationalen Elite-Universitäten. Die SNC findet nach 2013 bereits zum zweiten Mal in Basel statt.

Mit ihren Forschungsaktivitäten hat die Universität Basel dazu beigetragen, dass die Schweiz eine der führenden Länder in der Nanoforschung geworden ist. So wurde Basel Leading House des Nationalen Forschungsschwerpunkts (NFS) Nanowissenschaften, aus dem dank des Engagements des Kantons Aargau das Swiss Nanoscience Institute hervorging. Zurzeit ist die Universität Basel Leading House des NFS MSE (Molecular Systems Engineering) und Co-Leading House des NFS QSIT (Quantum Science and Technology).

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