SNI-Doktoranden besuchen das CERN

2016-07-160719121526-P1030388_FotorDreizehn Studentinnen und Studenten der SNI-Doktorandenschule besuchten im Mai 2016 das CERN in Genf. Die von Tomaž Einfalt organisierte Exkursion versprach für die Teilnehmer nicht nur Information über die bahnbrechende Wissenschaft am CERN zu liefern, sondern auch einen potenziellen Arbeitgeber kennen zu lernen.

Die Gruppe der jungen Nanowissenschaftler wurde zunächst von einem pensionierten Physiker begrüsst, der fast sein gesamtes Arbeitsleben am CERN verbracht hat. Er konnte aus eigener Erfahrung die Geschichte des CERN wiedergeben und erklären, wie die multinationale Zusammenarbeit begann und wo sie heute steht. Eine kurze, verständliche Einführung in die komplexe Welt der Partikelphysik machte es den Studentinnen und Studenten aus Basel leichter, die vielfältigen Informationen des Besuchs zu verarbeiten. Sie lernten wie in der Server-Farm die riesigen Datenmengen des LHC (Large Hadron Collider) und der ATLAS-Detektoren bewältigt und für die Analysen zur Verfügung gestellt werden. Spannend für alle war auch zu erfahren, wie die verschiedenen Teile des Partikelbeschleunigers zusammen gebaut werden und wie – in grossem Massstab – Temperaturen nahe des absoluten Gefrierpunkts erzielt werden. Dass der gesamte technische Aufwand erheblich ist, wurde allen durch die Anzahl der Ingenieure und Techniker am CERN klar, die zehnmal grösser ist als die der forschenden Physikerinnen und Physiker.